Forstbetrieb
Für die Waldarbeit wirt Material eingesetzt, das speziell zur Minimierung von Schäden und Unannehmlichkeiten entwickelt wurde. Alle Maschinen sind mit sechs oder mehr Rädern und Breitreifen ausgerüstet. Dies dient zur Minimierung des Bodendrucks und zur Vermeidung von Fahrspuren. Die Maschinen sind so konzipiert, dass alle Räder jederzeit Kontakt mit dem Boden haben. Dies bietet maximale Stabilität in Geländeformationen wie Steilhang oder nassen Standorten.
DieForwarder sind mit Kameras ausgerüstet. Der Fahrer hat somit eine Rundumsicht und kann sehen, was in den "toten Winkel" passiert. So werden Schäden am verbleibenden Bestand vermieden.
Die Harvester und Forwarder arbeiten in einem sogenannten Low Impact Logging-System. Der Schlüssel hier ist die enge Zusammenarbeit von Planung und Ausführung.
1. In Zusammenarbeit mit dem Revierförster oder Waldbesitzer wird die Planung erstellt. Die Lage der Bestände, Rückegassen, Polterplätze und Abfuhrwege wird bestimmt. Schützenswerte Bäume und Biotope werden in den Plänen und im Wald markiert. In einer schriftlichen Arbeitsanweisung werden alle Details festgehalten.
2. Die Erntemaschinen fahren ausschließlich auf den markierten Gassen, um den übrigen Bestand zu schonen. Falls erforderlich werden Bäume zugefällt, z.B. um Verjüngungsflächen zu schonen.
3. Der Schlagabraum wird auf die Gassen gelegt. So können die Maschinen auf einer Reisigmatte fahren und Bodenverdichtung und Gleisbildung vermeiden.
4. Die Harvester legen die verschiedenen Sortimente so entlang der Gassen ab, dass der Forwarder das Holz ohne unnötige Manöver aufladen und abfahren kann.








